Der erste Monat

Die Zeit verging sehr schnell, es gab enorm viel zu sehen und so sind die ersten 4 Wochen aus meiner Perspektive kaum noch zu überschauen. Mittlerweile sind Rudi und ich ein gut eingespieltes Team. Die vielen netten Mitreisenden hatten auch super Tipps auf Lager, so bin ich mit den besten Apps ausgestattet und finde allmählich immer mehr tolle Campingplätze, die zum Teil sogar kostenlos sind. Das ist ziemlich wichtig, denn die normalen Unterhaltskosten sind doch überraschend hoch. Manchmal verschätzt man sich aber auch und fährt dann 50 Kilometer ins Inland, nur um kostenlos zu campen.

Australien (Mini Review)

Meine Wahrnehmung dieses gigantischen Kontinents war bisher auf unglaublich heiße Sandwüsten, eine unüberschaubare Vielzahl von giftigen Tieren, sowie Strände voll mit Haien beschränkt. Kurz vor meiner Abreise habe ich auf Phoenix noch eine Dokumentation über den Fotografen Michael Martin gesehen, der mit Vorliebe jede erdenkliche Art von Wüste fotografiert, darunter selbstverständlich auch eine Reise ins Outback. Auch während ich in Sydney war, wurde in Brisbane jemand vom Hai getötet. Schlangen und Spinnen wurden ebenfalls reichlich gesichtet.

Neuseeland

Als Softwareentwickler sitze ich oft in Büros, Meetings und natürlich stets in relativ kargen Büros. Als Ausgleich fotografiere ich schon seit einigen Jahren gerne in der Natur. Im Gegenteil zu den (zumindest meist) sehr zielorientierten Arbeitstagen bietet das Fotografieren die Möglichkeit als passiver Beobachter die äußeren Eindrücke auf sich wirken zu lassen – und ggf. im richtigen Moment mit der passenden Einstellung einen Moment auf die Speicherkarte zu bannen.